Glossar

Mietverwaltung

Auch: Mietenverwaltung · Verwaltung von Mietobjekten

Mietverwaltung ist die kaufmännische und technische Betreuung vermieteter Immobilien im Auftrag des Eigentümers – von der Vertragsverwaltung über die Mietbuchhaltung bis zur Betriebskostenabrechnung.

Die Aufgaben lassen sich in drei Gruppen fassen. Kaufmännisch: Mieterauswahl samt Selbstauskunft, Mietverträge, Sollstellungen, Zahlungsüberwachung, Mahnwesen, Betriebskostenabrechnung. Technisch: Instandhaltung, Wartungstermine, Mängelbearbeitung, Verkehrssicherung. Rechtlich: Mieterhöhungen, Kündigungen, Fristenüberwachung.

Ob ein Eigentümer selbst verwaltet oder beauftragt, ist überwiegend eine Frage der Stückzahl. Bis zu einer Handvoll Einheiten funktioniert Eigenverwaltung gut; ab etwa zehn kippt der Aufwand, weil Fristen nicht mehr im Kopf zu halten sind und ein Mietrückstand erst spät auffällt.

Wie sich die Arbeit über das Jahr verteilt, zeigt ein typischer Kalender. Monatlich: der Abgleich der Mieteingänge, sobald die Miete am dritten Werktag fällig war. Einmal im Jahr: die Betriebskostenabrechnung für den abgelaufenen Abrechnungszeitraum, die spätestens zwölf Monate nach dessen Ende beim Mieter sein muss, danach die Anpassung der Vorauszahlungen und die Prüfung, welche Mieten erhöht werden können. Laufend: Wartungs- und Prüftermine, Mängelmeldungen und jeder Mieterwechsel mit Übergabe und Zwischenablesung – was dabei anfällt, fasst die Checkliste zum Mieterwechsel zusammen.

Wer eine Verwaltung beauftragt, sollte zwei Punkte kennen. Ihre Vergütung ist nicht umlagefähig, aber als Werbungskosten abziehbar. Und Vertragspartner des Mieters bleibt der Eigentümer: Versäumt die Verwaltung eine Frist, trifft das im Verhältnis zum Mieter ihn – den Ausgleich muss er anschließend mit der Verwaltung klären.

Abzugrenzen ist die Mietverwaltung von der Verwaltung von Wohnungseigentum, die einem eigenen Regelwerk mit eigenen Gremien und Beschlussverfahren folgt. RoofRunner deckt die Mietverwaltung ab.

Womit das im Einzelnen gemeint ist, zeigen die Funktionen.

Häufige Fragen

Ab wann lohnt sich eine Software für die Mietverwaltung?

Meist ab dem Punkt, an dem Fristen und Zahlungseingänge nicht mehr im Kopf zu halten sind – erfahrungsgemäß um die fünf bis zehn Einheiten.

Begriffe kennen ist das eine.

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